Nach einer über 17jährigen erfolgreichen Tätigkeit in verschiedenen Verantwortungsbereichen der Dessauer Wohnungsbaugesellschaft mbH wurde die Kaufmännische Geschäftsführerin, Waltraud Stebner, am Mittwoch im Rahmen einer Feierstunde vom Oberbürgermeister Klemens Koschig und vom Bürgermeister Karl Gröger im NH- Hotel in den Ruhestand verabschiedet.
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In einer Ansprache würdigte Karl Gröger auch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Verwaltungsrates der DWG die langjährige Arbeit von Frau Stebner im Unternehmen und hob besonders ihre Verdienste bei der Realisierung der Verschmelzung der DWG mit der Roßlauer Wohnungs- und Immobiliengesellschaft WIR unter dem Dach der DWG hervor.
Waltraud Stebner habe in den vergangenen Jahren viele sehr komplizierte Probleme in der Wohnungswirtschaft lösen müssen, die in keinem Lehrbuch verzeichnet seien.
Waltraud Stebner begann ihre Tätigkeit in der DWG im März 1991 als Abteilungsleiterin für Rechnungswesen und leitete ab Februar 1993 als Prokuristin den kaufmännischen Bereich. Im Oktober 1994 übernahm sie zunächst kommissarisch die Arbeitsaufgaben des Kaufmännischen Geschäftsführers nach dem Ausscheiden von Herrn Peters aus dem Unternehmen. Im Juni 1995 erfolgte der Beschluss über die Bestellung von Waltraud Stebner zur Geschäftsführerin der DWG.
Gemeinsam mit Geschäftsführer Joachim Schlichter hatte sie die komplizierten Rechtsfragen der Umsetzung des Altschuldenhilfegesetzes sowie der damit verbundenen Privatisierungsauflagen in den 90er Jahren zu realisieren.
Unter ihrer Verantwortung erfolgten im Jahr 1998 erstmalig der Einsatz von Sozialarbeitern sowie die Einführung eines flächendeckenden Hauswartsystems für die Wohnungsbestände der DWG.
Die Geschäftsführerin engagierte sich darüber hinaus für eine Reihe von sozialen Vorhaben, wie zum Beispiel das gemeinsame Wohnprojekt für Alleinerziehende in der Wörlitzer Straße und realisierte mit Joachim Schlichter die sozial- verträgliche Erfüllung der Vorhaben des Stadtumbaus.
In den vergangenen Jahren hatte sich Waltraud Stebner besonders für eine unbürokratische Umsetzung der Sozialreformen der Bundesregierung für die ALG II / Hartz IV- Empfänger engagiert und diese Fragen im Jobcenter der Stadt thematisiert.
Ihre langjährige Tätigkeit in der Wohnungswirtschaft hatte bereits im Juni eine besondere Würdigung erfahren. Anlässlich ihres 65. Geburtstages wurde Waltraud Stebner mit der silbernen Ehrennadel des Verbands der Wohnungswirtschaft Sachsen- Anhalts sowie mit der „Rathaus- Medaille" der Stadt geehrt.























