In Dessau- Roßlau realisiere die DWG im Interesse der Gewährleistung einer sozialen Stabilität einen unverzichtbaren Beitrag auf dem Gebiet der aktiven Hilfe und Unterstützung für junge Familien, Jugendliche aber auch für die Senioren, betonte Prokuristin, Anja Passlack, zur Eröffnung der Beratung.
Dabei gehe es vor allem um die Herstellung des notwendigen Erstkontakts durch die Sozialarbeiter des Unternehmens und Vermittlung zielgruppenorientierter Hilfen wie zum Beispiel die Schuldnerberatung zur Verhinderung eines Wohnungsverlustes.
Die weitere Integration der ausländischen Mitbürger in den Wohnbereichen sei in den vergangenen Jahren ein weiterer wichtiger Schwerpunkt in der Tätigkeit der DWG- Sozialarbeiter gewesen, betonte die Prokuristin und verwies auf die gute Zusammenarbeit mit den Vertretern der Vereine und Initiativen.
Im weiteren Verlauf der Tagung standen Fragen der Kriminalprävention und des Opferschutzes durch die Polizei im Mittelpunkt der Diskussion. Polizeioberkommissarin Susann Stamm, Polizeirevier Dessau-Roßlau, hob in ihrem Vortrag besonders die zielgerichteten Netz- Kontakte zu den Schulen und den Ämtern der Stadt hervor. Entscheidend sei ein frühzeitiges und nachhaltiges Einwirken auf das sich entwickelnde sozialschädliche Verhalten bestimmter Gruppen von Jugendlichen.
Im Fokus der Präventionsarbeit stünde besonders die Problemgruppe der 18 bis 25- jährigen Jugendlichen, ergänzte die Leiterin des Bereiches „Jugendberatung bei der Polizei“ ( JUBP) im Polizeirevier, Sabine Engel. Dabei gehe es um eine zeit- und ortsnahe Beratungstätigkeit sowie die Vermittlung einer wirksamen professionellen Hilfe entsprechend der konkreten Situation junger Menschen. Dabei stehe der Erziehungsgedanke im Vordergrund, betonte Sabine Engel.
Auf der Tagung waren sich alle Teilnehmer darüber einig, dass eine nachhaltige Sozialprävention nur in einer engen Zusammenarbeit von Wohnungsunternehmen, Ämtern und Polizei geleistet werden kann.










