Zur Komplexsanierung gehören auch die Neuinstallation der Elektro-, Heizungs- und Sanitäranlagen sowie der Einbau neuer Fenster und Türen.
Das Vorhaben der DWG beinhaltet nach den Worten Joachim Schlichters darüber hinaus eine neue und wichtige innovative Lösung. So erfolgt erstmalig der Einbau einer dezentralen, kontrollierten Wohnraumlüftung in Verbindung mit einer Wärmerückgewinnung, die ein klimatisch ausgeglichenes Wohnen für die Mieter erlaubt.
„Vor allem mit der Veränderung der Zuschnitte der einzelnen Wohnräume und der Verlagerung der Balkone von der belebten Straßenlage auf die ruhige Rückseite des Gebäudes wird den Wünschen vieler Mieter Rechnung getragen“, betonte der Geschäftsführer und verwies auf die Erkenntnisse und die große Zustimmung aus vielen Einzelgesprächen mit Interessenten während der Präsentation des Projektes im Rahmen der „Nacht des Stadtumbaus“ in den vergangenen Jahren. Dazu gehöre auch die Modernisierung sämtlicher Bäder und Küchen in den Wohnungen.
Das zurzeit eingerüstete Gebäude werde unter der Berücksichtigung der gesetzlichen Regelungen der Energieeinsparverordnung ein Wärmedämmverbundsystem erhalten und zugleich erfolge eine Neueindeckung des Daches und der Rückbau der nicht mehr benötigten Schornsteine.
„Die DWG trägt bei der Realisierung dieses Vorhabens zugleich auch den neuen Vorschriften hinsichtlich des vorbeugenden Brandschutzes Rechnung und rüstet erstmalig alle Wohnungen mit Rauchmeldern aus“, hob Joachim Schlichter hervor.
Die Baumaßnahmen, die im Vorfeld bereits mit den Gewerberaummietern des Hauses abgestimmt wurden, sollen im Herbst abgeschlossen sein.
Die Gesamtkosten der Komplexsanierung betragen etwa 1.650.000 Euro.










