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DWG zieht positive Bilanz im Stadtumbauprozess

abrissheide_grossDie Dessauer Wohnungsbaugesellschaft mbH, auch weiterhin der wichtigste Akteur  der Stadt, kann wenige Wochen vor der Eröffnung der IBA 2010 eine positive Bilanz im Stadtumbauprozess ziehen.

 

 

 

„In diesem Jahr wurden bis Ende Oktober 198 Wohnungen und 3 Gewerberäume abgerissen, erklärte DWG Geschäftsführer Joachim Schlichter am 21. Dezember gegenüber der Presse.

Seit nunmehr sieben Jahren habe der größte Vermieter an Elbe und Mulde insgesamt 2. 571 Wohnungen sowie 19 Gewerberäume vom Markt genommen, betonte Schlichter.

„ Als wir im Jahr 2002 in der Kantorstraße in einem Wohnblock mit 24 Wohnungen und im Jahr 2003 in der Elballee, Altener Straße und in der Dieselstraße verschiedene Wohnhäuser mit insgesamt 260 Wohnungen die erste Abrissmaßnahmen in der Geschichte unseres Unternehmens vorbereiteten und durchführten, war das nicht nur in Dessau, sondern auch in anderen Kommunen Ostdeutschland noch völliges Neuland“, resümierte der Geschäftsführer. Durch die intensiven persönlichen Gespräche, die Unterbreitung von Wohnungsangeboten sowie die Gewährung einer Unterstützung beim Umzug sei es gelungen, diese Vorhaben ohne gerichtliche Auseinandersetzungen zu verwirklichen.

„Bei diesen vorbereitenden Gesprächen war es wichtig, die persönliche Situation der Mieter zu berücksichtigen und sensibel auf Fragen, Probleme einzugehen. Die  Mehrzahl der Mieter war wie im Fall der Kantorstraße und der nach dem Krieg  zu Wohnzwecken umgebauten ehemaligen Kasernen in der Elballee unmittelbar nach der Fertigstellung der Gebäude eingezogen und der Abschied von der vertrauten Umgebung ist den Bewohnern  sicher nicht leicht gefallen“, erinnerte sich Joachim Schlichter an zahlreiche geführte persönliche Gespräche. Die DWG habe versucht, mit der Vermittlung von Wohnungen im nahen Wohngebiet den Wünschen der Mieter Rechnung zu tragen.

„Der Stadtumbau ist jedoch als eine Einheit von Abriss und Aufwertung zu sehen“, betonte der Geschäftsführer. In den vergangenen Jahren habe die DWG neben den durchgeführten Abrissmaßnahmen auch wichtige Aufwertungsmaßnahmen realisiert. In diesem Zusammenhang erinnerte Schlichter an die bereits abgeschlossenen umfangreichen  Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen  von drei Wohnblöcken in der Franzstraße und Mauerstraße sowie im Wohnbereich der Kantorstraße. Mit dem größten Vorhaben in der Geschichte des Unternehmens, der Realisierung der Wohnhäuser im „Österreichviertel“, seien im Süden der Stadt attraktive  Wohnungen entstanden, die ein großes Interesse gefunden hätten.

Den altersmäßigen Veränderungen der Bewohner habe die DWG darüber hinaus mit der Realisierung barrierefreier Wohnungen modernisierten Wohnblock Humperdinckstraße 26 – 27 Rechnung getragen, wo die Mieter ihr neues Zuhause mit eingebauten  Aufzügen erreichen könnten.

Das aktuellste Vorhaben  der DWG, ein Projekt im Rahmen der IBA 2010,  hat in diesen Tagen bereits im Herzen der Innenstadt begonnen. Wie Joachim Schlichter mitteilte, erfolgt im leerstehenden Wohnhaus Kavalierstraße 63 bis 69, nahe dem Rathauscenter,   umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen für 24 Wohnungen in einem Wertumfang von etwa 1,7 Mio. Euro.    

„ Die Dessauer Wohnungsbaugesellschaft mbH ist bei der Verwirklichung dieser Vorhaben gerade in den Zeiten einer angespannten Wirtschaftslage ein unverzichtbarer  Partner für die mittelständischen Unternehmen in der Stadt und der Region“, bekräftigte der Geschäftsführer.  Seit 1990 habe die DWG Aufträge in einem Volumen von insgesamt über 308 Mio. Euro für die Durchführung von Instandhaltungs- Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten vergeben.

„Als Wohnungswirtschaft haben  wir  in dieser Frage in den vergangenen Jahren ganz wesentlich zum Erhalt von Arbeitsplätzen in den Bau- und Handwerkbetrieben unserer Region  beigetragen“, resümierte Joachim Schlichter.

 

 


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