DWG unterstützt Übung der Berufsfeuerwehr
Mit einer groß angelegten Übung in dem zum Abriss vorgesehenen Wohnblock in der Törtener Straße prüften die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr am Dienstag den Löscheinsatz für einen Wohnungsbrand unter realen Bedingungen. Zu diesem Zweck war in enger Zusammenarbeit mit der Dessauer Wohnungsbaugesellschaft mbH eine Wohnung mit Möbeln und einem Fernsehapparat eingerichtet worden. Das entzündete Feuer breitete sich im Zimmer mit überraschender Schnelligkeit und großer Rauchentwicklung aus und dokumentierte, dass ein Wohnungsbrand innerhalb kürzester Zeit die gesamte Einrichtung erfasst und nur noch von der Feuerwehr bekämpft werden kann. Nur unter Vollschutz gelang dem Löschtrupp das Vordringen zum Brandherd.
„Der
Einsatz hat erneut gezeigt, dass neben dem Feuer besonders die Rauchgase für
die Mieter eine tödliche Gefahr bilden,“ erklärte der Einsatzleiter, Martin
Müller zum Abschluss der Übung.
Am kommenden Samstag ab 9.30 Uhr will die Berufsfeuerwehr im Rahmen eines „Tages der Offenen Tür“ in der Feuerwache Innsbrucker Straße die Frage der Verhütung von Wohnungsbränden besonders thematisieren.
Die DWG kooperiert schon seit dem Jahr 2003 mit den Rettungsdiensten und ermöglicht die Übungen unter den realen Bedingungen. So fand im Jahr 2008 in einem Wohnblock in der Viethstraße eine große Katastrophenschutzübung mit Einsatzkräften des Technischen Hilfswerkes (THW) und des Deutschen Roten Kreuzes mit der simulierten Bergung von Verletzten statt. In der Elballee probte zuvor ein Zug des THW die Möglichkeit der Rettung durch die Schaffung von Deckendurchbrüchen nach einer angenommenen Gasexplosion im Gebäude.

