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Umfrage zum Seniorenfreundlichen Wohnen

„In den zurück liegenden Monaten haben wir zur Einrichtung einer Stelle für das Senioren-und Zielgruppenmanagement eine sehr große und positive Resonanz bei den Mietern gefunden“, erklärte Geschäftsführerin Anja Passlack in einer ersten Bilanz in einem Gespräch mit der Mitteldeutschen Zeitung. Das Angebot der persönlichen Beratung in den Wohnungen der Senioren werde sehr dankbar angenommen.

In einer Vielzahl der geführten Gespräche habe sich besonders die Vielgestaltigkeit der sehr unterschiedlichen und alters- und gesundheitsbezogenen Bedürfnisse der Senioren gezeigt.

„Als Vermieter mit Beständen in allen Bereichen der Stadt sind wir daran interessiert, dass die älteren Mieter möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung und eigenständig leben können und haben daher begonnen, in der Zusammenarbeit mit leistungsfähigen Dienstleistern und in enger Abstimmung mit dem Sozialamt der Stadt einen besonderen Service für ein seniorenfreundliches Wohnen vorzubereiten“, erläuterte die Geschäftsführerin.

Im Interesse einer langfristigen Planung sei es für die DWG sehr wichtig, detaillierte Angaben über die Wünsche und Bedürfnisse der Altersgruppe der Bewohner über 60 Jahre zu erhalten.

„Zur qualifizierten Lösung dieser Problemstellung haben wir  in einem Vorgespräch mit Frau Prof. Dr. Ulrike Hausmann vom Studiengang Immobilienwirtschaft des Fachbereiches Wirtschaft der Hochschule Anhalt die Möglichkeit einer breit angelegten Befragung der Mieter beraten“, betonte Anja Passlack.

Die Geschäftsführerin verwies darauf, dass es auf diesem Gebiet bereits eine langjährige und gute Zusammenarbeit mit der Hochschule Anhalt gebe. Bereits in den Jahren 2000 und 2004 sei mit Studenten in zwei großen Umfragen die Meinung der Mieter zur Wohnzufriedenheit bzw. zur Wohnqualität ermittelt worden.

Die neue, gemeinsame  Projektarbeit habe eine andere inhaltliche Ausrichtung und wende sich erstmalig den besonderen Bedürfnisstrukturen einer speziellen Altersgruppe zu, hob die Geschäftsführerin die neue Qualität der jetzt  geplanten Fragebogenaktion hervor.  „Im Gegensatz zu den bisherigen Umfragen, wo die Mieter anonym blieben, möchten wir  durch die Angabe der Adressdaten eine Möglichkeit der persönlichen Kommunikation erhalten“, führte Anja Passlack dazu weiter aus.

Im Interesse einer möglichst großen Beteiligung der Senioren an der Umfrage habe die DWG großen Wert auf kurze und präzise Fragen gelegt und den Umfang auf vier Seiten begrenzt. Bei der Vorbereitung dieser Unterlage sei von den beteiligten Studenten unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Hausmann eine sehr wertvolle Arbeit geleistet worden.

Wie die Geschäftsführerin weiter mitteilte, erfolge der Start der Aktion mit der Veröffentlichung des Fragebogens im ersten Heft des DWG- Journals, das Ende Februar erscheinen werde.

Unter dem Aspekt einer objektiven Analyse der Ergebnisse sei auch die Auswertung und Bewertung der Umfrage durch die Studenten  ein wichtiger Bestandteil des gemeinsamen Vorhabens. Diese Arbeit werde unter der strikten Wahrung der gesetzlichen Regelungen des Datenschutzes geleistet.

Der DWG gehe es jedoch bei dieser Projektarbeit in erster Linie um die Konkretisierung der seniorengerechten Service- Angebote durch ein Netzwerk von kompetenten Firmen und Dienstleistern, stellte Anja Passlack heraus. 

„ Aus den langjährigen Erfahrungen sowie aus den vielen in der jüngsten Zeit geführten Gesprächen haben wir bereits die Erkenntnisse gewonnen, dass ein Verbleib vieler Mieter in der bisherigen Wohnung auch im fortgeschrittenen Alter oft bereits durch geeignete, kleinere bauliche Maßnahmen möglich sei“, betonte Anja Passlack. Ein wesentlicher Schwerpunkt sei bereits in den vergangenen Jahren der Einbau von Duschen in verschiedenen Wohnungen gewesen. Eine Maßnahme, die von der DWG entsprechend den finanziellen Spielräumen und den baulichen Möglichkeiten fortgesetzt werde.

2012_seniorenbefragung_300Bei der inhaltlichen Vorstellung des Fragebogens würdigte Frau Prof. Dr. Hausmann die langjährige gute Zusammenarbeit mit der DWG.

 

 

 

 

 

 

„Für die Hochschule ist die Umfrage zum seniorenfreundlichen Wohnen Neuland und für die Studenten ein sehr wichtiges, aktuelles Thema“, betonte Hausmann. Die DWG habe mit der differenzierten Abfrage der Bedürfnisse der Senioren einen guten Weg gewählt, um die künftigen Entscheidungen für ein seniorenfreundlichen Wohnen zu treffen.  


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