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Bewohner können sich aktiv einbringen

Nach dem Abschluss der Rückbaumaßnahmen von Wohnblöcken  sind in verschiedenen Stadtquartieren Freiflächen entstanden, die einen durch die Stadt führenden, über den „Roten Faden“ vernetzten Grünzug bilden mit einer Größenordnung von stattlichen 70 Hektar.

Die Idee, die natürliche  Landschaft in die Stadt zu holen, ist  ein völliger Paradigmenwechsel im Vergleich zu den  bisherigen Vorstellungen einer Stadtgestaltung, die von den quantitativen Wachstumskriterien der Industriestandorte ausging. Die Architekten des frühen  20. Jahrhunderts konnten den Menschen  naturnahe Freiräume nur in den historischen Parklandschaften und in den Gartenstadtsiedlungen an der Peripherie der Städte ermöglichen. Unter diesem Aspekt bedeutet der Stadtumbauprozess eine Chance zu mehr Lebensqualität. Jedoch betrifft das Umdenken nicht nur die Stadtplaner, sondern vor allem die Bürger der Stadt. In der zurückliegenden Zeit haben sich  neue Fragestellungen ergeben: Wie können die neuen Flächen genutzt und damit belebt  werden? Welche Überlegungen gibt es hinsichtlich der Pflege und Betreuung der Areale?

Inzwischen gibt es die ersten wertvollen Beispiele, wie sich aktive Bürger bei der Gestaltung bzw. Nutzung  der neu entstandenen Flächen eingebracht haben. So zum Beispiel bei der Bepflanzungsaktion einer Freifläche mit Perennemix- Stauden in der Quellendorfer Straße und der anschließenden Nutzung des Areals durch das Tanzforum Dessau. Im bürgerschaftlichen Engagement von Akteuren der Stadtteil – AG Leipziger Tor entstanden in der Bauhofstraße Claims, in ein überschaubarer Größe eines Kleingartens mit origineller Nutzung wie dem Apothekergarten. Und  in  der nächsten  Ausgabe des Journals stellen wir ein gemeinsames Projekt mit der Hochschule Anhalt für den Bereich der Heidestraße vor.

Die gleiche Zielrichtung beinhaltet auch die vor wenigen Tagen gestartete Aktion unter dem Titel „Freiflächeninitiative der DWG“. Wir wollen in den kommenden Monaten mit den Bewohnern in den Stadtumbaugebieten über die Nutzungsmöglichkeiten der Flächen aber auch über die Probleme der Gewährleistung von Sauberkeit und Ordnung  ins Gespräch kommen. Bei der Ideenfindung und der Gewinnung von Mitstreitern werden besonders die Jugendlichen in den Schulen  mit einbezogen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich  in diesem Prozess mit Ihrer Meinung und Vorschlägen aktiv mit einbringen würden.


Titelgrafik Bild mit Newsinhalten
  • Wohnungswirtschaft vor neuen Fragestellungen
    Im Namen der vier großen Vermieter forderte Hans Tschammer die Kommune zu einer Anhebung der Obergrenzen der Kosten für die Unterkunft sowie zur Überprüfung der Angemessenheitskriterien auf.
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  • Abrissmaßnahme in der Goethestraße begonnen
    Der Stadtumbau wird auch in diesem Jahr in Roßlau fortgesetzt.
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  • Umfrage zum Seniorenfreundlichen Wohnen
    Der DWG gehe es jedoch bei dieser Projektarbeit in erster Linie um die Konkretisierung der seniorengerechten Service- Angebote durch ein Netzwerk von kompetenten Firmen und Dienstleistern, stellte Anja Passlack heraus.
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  • Weitere Abrissmaßnahmen im Süden der Stadt
    Gegenwärtig erfolgen die Entkernungsarbeiten im Wohnblock in der Viethstraße 2, 4 bis 20.
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  • Neue Geschäftsführerin in der DWG
    Anja Passlack tritt die Nachfolge von Joachim Schlichter an, der zum Jahresende nach langjähriger Tätigkeit offiziell verabschiedet wurde.
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