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Bekenntnis für Zivilcourage und Toleranz
Von Geschäftsführer Joachim Schlichter

flyer13.maerzAnknüpfend an die weltoffenen Traditionen des Bauhauses wird bei den Veranstaltungen auf dem Rathausplatz ein deutliches Zeichen gesetzt: In Dessau- Roßlau ist kein Platz für rechtsextreme Gruppen und Gewalttäter und ihrer ausländerfeindlichen Parolen.  

Die Dessauer Wohnungsbaugesellschaft mbH, mit ca. 12.000 Wohnungen der größte Vermieter der Stadt, hatte sich bereits im vergangenen Jahr  in das neu gegründete Netzwerk „Gelebte Demokratie“ aktiv eingebracht. Mit ca. 50 Nationalitäten bzw. ethnischen Gruppen  trägt die DWG eine besondere Verantwortung  für das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft.
Ein solches Zusammenleben ist jedoch ohne Toleranz und Weltoffenheit nicht möglich und sie kann  auch nicht „von oben verordnet“ werden.

„Beseitigt Vorurteile und Hass, zeigt Gesicht und leistet Widerstand überall, wo die Menschenwürde niedergetreten wird. Wartet nicht auf den Staat, sondern handelt als mündige Bürger!“. Diese Sätze, im Jahr 1956 von dem damals noch unbekannten  Senator John F. Kennedy in seinem Buch „Zivilcourage“ veröffentlicht,  sind auch heute noch von großer Aktualität.  

Es geht nicht nur um die Zurückweisung des Gedankenguts der Ewiggestrigen und seines jugendlichen Anhangs. Vielmehr müssen Weltoffenheit und Toleranz täglich gelebt, ja sogar erstritten werden. Es sind die „kleinen Rassismen des Alltags“, wie sie der Publizist Alfred Grosser einmal bezeichnete, die ihre tiefen  geschichtlichen  Wurzeln im Rassismus und Antisemitismus des  19. Jahrhundert haben und nur im täglichen offenen  Miteinander beseitigt werden können.  Vor einigen Jahren war in unserem DWG- Journal unter der Überschrift „Das babylonische Haus“ über das gute Zusammenleben der verschiedenen Nationalitäten unter einem Dach berichtet worden.
Viele weitere Beispiele des guten Miteinanders können auch von vielen anderen Wohnbereichen der DWG  berichtet werden.

Die Geschäftsführung,  Mitarbeiter und viele Mieter der DWG werden am 13. März   ihren  demokratischen Protest gegen  den Rechtsextremismus zum Ausdruck bringen.


Titelgrafik Bild mit Newsinhalten
  • Wohnungswirtschaft vor neuen Fragestellungen
    Im Namen der vier großen Vermieter forderte Hans Tschammer die Kommune zu einer Anhebung der Obergrenzen der Kosten für die Unterkunft sowie zur Überprüfung der Angemessenheitskriterien auf.
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  • Abrissmaßnahme in der Goethestraße begonnen
    Der Stadtumbau wird auch in diesem Jahr in Roßlau fortgesetzt.
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  • Umfrage zum Seniorenfreundlichen Wohnen
    Der DWG gehe es jedoch bei dieser Projektarbeit in erster Linie um die Konkretisierung der seniorengerechten Service- Angebote durch ein Netzwerk von kompetenten Firmen und Dienstleistern, stellte Anja Passlack heraus.
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  • Weitere Abrissmaßnahmen im Süden der Stadt
    Gegenwärtig erfolgen die Entkernungsarbeiten im Wohnblock in der Viethstraße 2, 4 bis 20.
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  • Neue Geschäftsführerin in der DWG
    Anja Passlack tritt die Nachfolge von Joachim Schlichter an, der zum Jahresende nach langjähriger Tätigkeit offiziell verabschiedet wurde.
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