Das Leben der Kölner Künstlerin Elisabeth Strahler wurde durch das Wirken des Dessauer Malers und Bauhäuslers Carl Marx ganz wesentlich geprägt. In den 60er Jahren hatte die in Dessau geborene Studentin ihre ersten Studien bei dem Maler im Stadtteil Ziebigk realisiert und anschließend das Studium an der Kunsthochschule „Burg Giebichenstein" in Halle absolviert. Im Jahr 1965 wechselte sie nach Köln. Geblieben war jedoch der persönliche Kontakt und der enge Briefwechsel mit Carl Marx, für dessen Arbeiten sie sich seit nunmehr über 40 Jahren interessiert und engagiert.
Elisabeth Strahler, die in Köln eine Kunstgalerie führt und selbst zeichnet und malt, arbeitet schon seit Jahren an einem Verzeichnis der Werke von Carl Marx. Über die Veröffentlichung in der MZ wurde sie auf das Glaswandbild in der DWG aufmerksam und nutzte einen Besuch in Dessau zur Besichtigung des Kunstwerkes am 29. Juli.
„Das Engagement der DWG zur Wiederherstellung und zur öffentlichen Präsentation des Glaswandbildes verdient eine große Anerkennung", erklärte Elisabeth Strahler in einem längeren Gespräch.
Der Besuch von Elisabeth Strahler hatte auch für die DWG einen Erkenntnisgewinn. Aus dem Briefwechsel mit Carl Marx war nunmehr auch der bisher nicht bekannte Titel des Glaswandbildes in der DWG ermittelbar. Carl Marx nannte es „Kosmetische Attribute".











