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Neujahrsempfang der Dessau-Roßlauer Wohnungsunternehmen

Bei einem Gesamtbestand von über 22.000 Wohnungen gehören gegenwärtig etwa 40 Prozent der Einwohner zwischen Elbe und Mulde als Vertragspartner den vier Unternehmen an. Zahlen, hinter denen sich eine immer wichtiger werdende, soziale Dienstleistung der Wohnungswirtschaft verbirgt. Die Mehrzahl der ca. 6.000 Bedarfsgemeinschaften von Hartz IV / ALG II- Beziehern lebt in diesen Wohnungen. Die Mitarbeiter der Unternehmen hatten sich in den vergangenen Jahren diesen Fragen gestellt und für eine intensive Beratung und Begleitung der Mieter Sorge getragen. Die Wohnungsunternehmen verstehen sich in dieser zentralen Frage der Sozialprävention als ein wichtiger Partner der Stadt. „Soziale Verantwortung heißt, dem Einzelnen eine konkrete Hilfe und Lösungswege anzubieten", erklärte WVD- Vorstandsmitglied Eckhardt Merker in seiner Ansprache. 

 


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DWG, WGD, WVD und RWG seien darüber hinaus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für das Bauwesen sowie für den Mittelstand der gesamten Region. Wie WVD- Vorstandsmitglied Eckhardt Merker in seiner Ansprache betonte, wurden seit 1990 für die Instandsetzung, und Modernisierung finanzielle Mittel in einer Höhe von über 550 Mio. EURO eingesetzt. Allein im vergangenen Jahr hätten die Unternehmen 9,50 Mio. EURO in den Beständen investiert. Merker verwies darauf, dass besonders in den Zeiten wirtschaftlicher Wandlungsprozesse diese Investitionstätigkeit ein wichtiges Instrument zur aktiven Unterstützung des örtlichen und regionalen Arbeitsmarktes sei.

Das Vorstandsmitglied bilanzierte recht eindrucksvolle Zahlen über die Realisierung der Aufgaben des Stadtentwicklungskonzeptes.

Eckhardt Merker hob hervor, dass der Prozess des Stadtumbaus durch die Initiative der Dessauer Wohnungsbaugesellschaft an Tempo zugenommen habe. Die DWG habe in den vergangenen fünf Jahren als Hauptakteur insgesamt fast 2.373 Wohnungen abgerissen bzw. zurückgebaut.

Die Wohnungswirtschaft sieht jedoch für die Weiterführung des Stadtumbaus einen politischen Handlungsbedarf. So mahnte Eckhardt Merker mit Blick auf die immer engeren finanziellen Spielräume der Unternehmen eine Überprüfung der zu geringen Abrissförderung. Ein weiteres „Dauerthema" der Wohnungswirtschaft nicht nur in Dessau- Roßlau sei die von der Politik zu treffende Entscheidung über die Entlastung von den Altschulden in den Fällen des Abrisses bzw. Rückbaus von Wohnungen nach 2010.

In seinem Grußwort würdigte der Staatssekretär im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, Andre Schröder die erreichten Ergebnisse besonders der DWG im Stadtumbauprozess und Oberbürgermeister Klemens Koschig hob besonders das soziale Engagement der DWG im Interesse der weiteren Entwicklung der Stadt hervor.


Titelgrafik Bild mit Newsinhalten
  • Wohnungswirtschaft vor neuen Fragestellungen
    Im Namen der vier großen Vermieter forderte Hans Tschammer die Kommune zu einer Anhebung der Obergrenzen der Kosten für die Unterkunft sowie zur Überprüfung der Angemessenheitskriterien auf.
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  • Abrissmaßnahme in der Goethestraße begonnen
    Der Stadtumbau wird auch in diesem Jahr in Roßlau fortgesetzt.
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  • Umfrage zum Seniorenfreundlichen Wohnen
    Der DWG gehe es jedoch bei dieser Projektarbeit in erster Linie um die Konkretisierung der seniorengerechten Service- Angebote durch ein Netzwerk von kompetenten Firmen und Dienstleistern, stellte Anja Passlack heraus.
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  • Weitere Abrissmaßnahmen im Süden der Stadt
    Gegenwärtig erfolgen die Entkernungsarbeiten im Wohnblock in der Viethstraße 2, 4 bis 20.
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  • Neue Geschäftsführerin in der DWG
    Anja Passlack tritt die Nachfolge von Joachim Schlichter an, der zum Jahresende nach langjähriger Tätigkeit offiziell verabschiedet wurde.
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