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DWG eröffnet neues Domizil

Alle Bereiche in der Ferd.-v.- Schill- Straße 8 erreichbar

Den Zeitplan habe man im Interesse einer Gesprächsbereitschaft für Mieter bewusst sehr eng gehalten. „Noch unmittelbar vor dem Weihnachtsfest konnten die letzten Transporte aus der Raguhner Straße abgeschlossen werden", erläuterte Schlichter. Der Bereich der Geschäftsführung habe als die „Nachhut" den bisherigen Firmensitz verlassen. Während viele Familien in der Stadt die letzten Weihnachtseinkäufe realisierten, hätten die DWG- Mitarbeiter noch die Zeit für Leerung der vielen Umzugskisten und die Einordnung der Akten in den neuen Büros genutzt. „Am 5. Januar fanden in unserem neuen Gebäude bereits die ersten Mietergespräche statt", betonte der Geschäftsführer und verwies auf den zentralen Service in der neu eingerichteten Rezeption in der ersten Etage des Hauses. „Wer einen bestimmten Gesprächspartner sucht, erhält eine sachkundige Auskunft und muss nicht durch die Flure umherirren", trat Joachim Schlichter möglichen Befürchtungen vor allem der älteren Mieter entgegen.

rezeption

 

Bei einem Rundgang für die Presse zeigte DWG- Geschäftsführer Joachim Schlichter das neue Ambiente für die Kundentätigkeit.

Nicht nur die hellen und freundlichen Büros und auch der große Versammlungsraum, wo das Glaswandbild des Dessauer Künstlers Carl Marx einen würdigen Platz gefunden hat, sorgen für eine angenehme Atmosphäre.

Ein Personen- und Behinderten- Aufzug schafft die in den bisherigen DWG- Standorten so vermisste Barrierefreiheit besonders für die Rollstuhlfahrer.

„In der Raguhner Straße und auch in der Augustenstraße hatten wir seit der Wende mit investiven Mitteln versucht, die Arbeitsbedingungen und auch den Service für die Kunden zu verbessern. Die baulichen Gegebenheiten hatten hier jedoch objektive Grenzen gesetzt", erklärte Schlichter. Ein Aushängeschild waren die Standorte der DWG wahrlich nicht. Dass die Verwaltungsgebäude eine bewegte Geschichte zu erzählen wissen sah man ihren Fassaden an. Besonders der Bereich Technik musste über viele Jahre mit den Widrigkeiten einer „Barackenatmosphäre" arbeiten.

Nach dem Auszug des Sozialamtes hatten sich seit dem Sommer in der Ferdinand- von Schill- Straße 8 die Handwerker die Klinke in die Hand gegeben und die erforderlichen Umbaumaßnahmen und die Herrichtung der Räumlichkeiten für die besonderen wohnungswirtschaftlichen Bedürfnissen angepasst. In den kommenden Tagen wird noch ein Leitsystem für eine bessere Orientierung der Mieter sowie an den beiden Fassaden und am Giebel eine weit sichtbare Außenwerbung angebracht. Arbeiten, die witterungsbedingt noch nicht ausgeführt werden konnten. Insgesamt eine Investition, die sich aus der Sicht der DWG rechnet. „Der Verwaltungsaufwand durch die dezentrale Struktur war beträchtlich", stellte Joachim Schlichter klar. Besonders beschwerlich sei es für die Mieter in den vergangenen Jahren gewesen, die bei bestimmten Fragen zwischen den Dienststellen unterwegs waren.

„Seit dem Beginn des Jahres ist alles zentralisiert unter einem Dach", betonte der Geschäftsführer. Das bedeute jedoch nicht den Abschied von der Mieternähe. „Unsere Hauswarte sind auch weiterhin in den Wohnbereichen präsent und die kompetenten Ansprechpartner unmittelbar vor Ort", bekräftigte Schlichter.


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