Im Elbe- Stadtteil wird der Stadtumbau zügig fortgesetzt. In den vergangenen Tagen hat erstmalig die Abrissmaßnahme für einen Plattenbau des Typs Ratio in Roßlau unter der Federführung der Dessauer Wohnungsbaugesellschaft begonnen. Wie DWG - Geschäftsführer Joachim Schlichter erklärte, waren in der zurück liegenden Zeit im Wohnblock in der Bereich Waldstraße 36a - 36d die Medientrennung und die Umverlegearbeiten sowie die Entkernung für 48 Wohnungen durchgeführt worden.
Die Abrissmaßnahme wartet jedoch mit einer Reihe von Besonderheiten auf. Der Geschäftsführer verwies darauf, dass die „ 3- Schichten- Platten" Kamilit beinhalteten, das vor einer Entsorgung der Betonelemente vor Ort getrennt werden müsse. Darüber hinaus stellten die sehr engen räumlichen Verhältnisse mit der unmittelbaren Nachbarschaft zur Schule, zum Altersheim und zu den beiden Wohnblöcken der Genossenschaft sehr hohe Anforderungen an alle Beteiligten. Das technologische Vorgehen hatte die DWG im Vorfeld mit dem Amt für Umwelt und Naturschutz, dem Straßenverkehrsamt sowie mit der Gewerbeaufsicht des Landesamtes für Verbraucherschutz abgestimmt.
Mit der Abrissmaßnahme wurde nach einer durchgeführten öffentlichen Ausschreibung die Firma Baustoff- Recycling & Verwertungs- Union GmbH & Co. KG ( BRB ) Burg beauftragt.
Wie Joachim Schlichter mitteilte, wurden bisher im Stadtteil Roßlau etwa 100 Wohnungen im Rahmen des Stadtumbaus abgerissen.
Die Dessauer Wohnungsbaugesellschaft mbH ist mit einem Bestand von 983 Wohnungen der größte Vermieter an der Elbe.











