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Dessauer Wohnungsbau-
gesellschaft mbH

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18 Nationalitäten unter einem Dach

Die Hochschulen und Universitäten im Osten Deutschlands werden seit einigen Jahren  von einer zunehmenden Zahl ausländischer Studenten entdeckt. Auch der Standort der Hochschule Anhalt in Dessau hat zu Beginn des Wintersemesters wieder einen Run  zu verzeichnen, wo sich in den vergangenen Wochen insgesamt über 200 Studierende einschrieben.  
Mit der Unterbringung einer so großen Zahl Junger Menschen, deren Herkunftsländer sich über alle Kontinente von den USA bis in das ferne China und Indonesien erstreckt, wären die Wohnheime der Hochschule völlig überfordert.

Bereits seit nunmehr fast zehn Jahren ist der größte Vermieter, die Dessauer Wohnungsbaugesellschaft mbH, an Elbe und Mulde eine unverzichtbare Adresse für die Studierenden, die zum größten Teil erstmalig in Deutschland einen wichtigen Lebensabschnitt beginnen. Die enge Partnerschaft der DWG mit der Hochschule Anhalt auf diesem Gebiet reicht bis in das 2002 zurück und begann mit dem Novum der  Unterbringung chinesischer Studenten.

„ Zum Studienbeginn haben wir insgesamt 82 Studenten, darunter 35 Studentinnen, unterschiedlicher Herkunftsländer mit Wohnraum neu  versorgt,“ erklärt DWG- Prokuristin Anja Passlack am Montag in einem Gespräch mit der Mitteldeutschen Zeitung. Insgesamt beherberge die DWG in ihren Beständen etwa 150 Studierende.  Alle  Wohnungen seien in einem guten Zustand und je nach Belegung mit Liegen, Kühlschrank, Kleiderschrank, Einbauküche, Schreibtisch, Stühlen, Tischen sowie Lampen einheitlich ausgestattet worden. Bei drei  Wohnungen für Wohngemeinschaften erfolgte darüber hinaus die zusätzliche Bereitstellung von Waschmaschinen.

Unter diesem Blickwinkel kann Anja Passlack die vor wenigen Tagen in der Presse von einer Studentin geäußerte Kritik nicht nachvollziehen.

„Unser Unternehmen hat allein  für die Möblierung dieser Wohnungen  finanzielle Mittel in der Höhe von ca. 38.000 Euro aufgewendet,“ betonte die Prokuristin.
Ein „Nomadenleben“ müsse kein Studierender auf sich nehmen. Im Wohnblock Antoinettenstraße 12 / 14  lebten zum Beispiel 16 Studenten bereits länger als ein Jahr und seien sehr zu frieden.  

„ Alle Wohnungen werden mit den Interessenten vor dem Mietbeginn  mehrfach begangen und in Einzelabsprachen auch individuelle Wünsche berücksichtigt“, erläutert Anja Passlack und verweist darauf, dass sich  in der DWG ein zentraler Ansprechpartner besonders um die Belange des studentischen Wohnens kümmere.

Die Vermietung der Wohnungen erfolge zu einer  sehr moderaten  Netto- Kaltmiete, die je nach Größe etwas differiert und unter 200 Euro im Monat liege.
Problematisch sei jedoch, dass viele junge Leute, erstmalig in eigener Verantwortung,  den Verbrauch der in der Direktabrechnung von den Stadtwerken geltend gemachten Energiekosten nicht beachteten. „So ist  es durchaus in verschiedenen Fällen zu hohen Nachforderungen der Stadtwerke für Heizung und Warmwasser gekommen“, macht die Prokuristin auf ein auch bei anderen Mietern hinlänglich bekanntes Problem aufmerksam.
Auf diesem Gebiet müsse auch von der Hochschule eine noch gründlichere Information  an die Studenten erfolgen.

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